Gesund durch Pilze 1

Diese Informationen sind nicht vollständig, denn dies würde sonst zu unübersichtlich werden. Sie ersetzen auch nicht immer den Besuch eines Heilpraktikers oder Mykotherapeuten. Die meisten Vitalpilze enthalten so genannte Polysaccharide. Dies sind sehr langkettige Mehrfachzucker. Damit diese vom Körper gut verwertet werden können, empfielt es sich, eine kleine Menge Vitamin C zusätzlich zu nehmen. Mehr Informationen darüber, bekommen Sie aus dem Buch "Die Heilkraft der Pilze".

Der Schopftintling (Coprinus Comatus), ist ein bekannter Speisepilz. Er senkt den Blutzuckerspiegel bei Diabetikern. Er verbessert auch die Durchblutung. Wird als begleitende Therapie bei Weichteil-Sarkomen (Tumore) eingesetzt und hemmt das Wachstum von Brustkrebszellen. Außerdem fördert dieser Pilz die Verdauung. Er enthält viele essentielle Aminosäuren, Mineralien und Spurenelemente. Er kann auch kultiviert werden und ist bei Sammlern beliebt.

Das Judasohr hat seinen Namen aus der Bibel. Nachdem Judas für 30 Silberlinge an Jesus Verrat begangen hatte, erhängte er sich an einem Baum. Einige Zeit später sind daran dann Pilze gewachsen. Und man hat Diesem den Namen Judasohr (Auricularia Polytricha) gegeben. Der Pilz fördert die Durchblutung, wirkt vorbeugend gegen Herzinfarkt, Schlaganfall und Thrombose und reguliert den Blutdruck. Außerdem hilft er bei Augen- und Hautentzündungen.

Ein weiterer bekannter Vitalpilz ist der Reishi (Ganoderma Lucidum). Auch bekannt als Glänzender Lackporling. Hier links im Bild zu sehen. Dieser wird in Form von Pulver oder Extrakt verwendet. Als Speisepilz ist er nicht geeignet. Seine Anwendungen sind vielfältig. Er stärkt das Immunsystem, vermag den Blutdruck zu regulieren, hilft bei Schlafstörungen, und reduziert die Nebenwirkungen bei einer Chemotherapie. Außerdeim ist er wunderwirkend bei Hautproplemen.

Schon der berühmte Ötzi wusste vor 5250 Jahren, von der Heilkraft der Pilze! Deshalb hatte er den Birkenporling (Piptoporus Betulinus), hier rechts im Bild, bei sich. Dieser hilft bei Magenbeschwerden. Der Eismann hatte sich einfach einen Sud daraus gemacht.