Gesund durch Pilze 2

Diese Informationen sind nicht vollständig, denn dies würde sonst zu unübersichtlich werden. Sie ersetzen auch nicht immer den Besuch eines Heilpraktikers oder Mykotherapeuten. Die meisten Vitalpilze enthalten so genannte Polysaccharide. Dies sind sehr langkettige Mehrfachzucker. Damit diese vom Körper gut verwertet werden können, empfielt es sich, eine kleine Menge Vitamin C zusätzlich zu nehmen. Mehr Informationen darüber, bekommen Sie aus dem Buch "Die Heilkraft der Pilze".

Der Brasilegerling (Agaricus Blazei Murrill), ist eine Champignonart, die in Brasilien vorkommt. Erst vor 40 Jahren entdeckte man die heilende Wirkung dieses Pilzes. Besonders in der Krebstherapie und zur Stärkung des Immunsystems wird er genutzt. Auch gegen Hauterkrankungen und Allergien ist er wirksam. Ebenso hilft er gegen Entzündungen. Und er reguliert den Blutdruck und den Fettstoffwechsel.

Der Schmetterlingsporling (Coriolus Versicolor) ist kein Speisepilz. Er wird als Pulver oder Extrakt verwendet. Sehr gut geeignet bei der Krebstherapie. Er vermindert die Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapien. Gut geeignet auch bei Viruserkrankungen. Bei Hepatitis werden die Leberfunktionen unterstützt. In der Chinesischen Traditionellen Medizin wird der Pilz schon seit Jahrhunderten genutzt. In Europa wird er erst seit Kurzem verwandt.

Der Igelstachelbart (Hericium Erinaceus), ist ein Holz bewohnender Pilz, der auch kultiviert werden kann. Er wird zur Regulierung von Magen- und Darmproplemen verwendet. Ferner zur Prävention von Krebserkrankungen. Auch wird er bei Nervenerkrankungen eingesetzt. Er wirkt beruhigend bei Angstzuständen, innerer Unruhe und Schlafstörungen. Der Igelstachelbart ist fast weltweit verbreitet, tritt aber nur selten in der Natur auf.

Der Austernseitling (Pleurotus Ostreatus) ist leicht zu züchten. Ein bekannter Speisepilz mit einem hohen Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen. Er schützt vor freien Radikalen, senkt den Cholesterinspiegel und ist gut geeignet zur Gewichtsreduktion. Auch eine Tumor hemmende Wirkung ist bekannt.